Medien

16. Dezember 2011 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Filme zum Täter-Opfer-Ausgleich? Mangelware!

Auf der Suche nach geeignetem Filmmaterial zum Täter-opfer-Ausgleich muss man schon lange suchen.

Auf Youtube wird man lediglich unter der Eingabe von Täter-Opfer-Ausgleich bei Neustart neuerdings etwas finden. Leider ist der gute Beitrag des hessischen Rundfunks nicht mehr zu sehen.

Da passt es, dass Tatausgleich und Konsens zur Zeit einen Zeichentrickfilm produziert, der allen und jedem zur weiteren Verbreitung unter Angabe der Quelle zur Verfügung stehen wird.

30. August 2011 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Der Mediator - ARD kommt mit Hauptabendserie

Nachdem sich in den in verschiedenen TV- Programmen schon der ein oder andere Mediator an spektakulären und dramatischen Fällen abgearbeitet hat, kommt die ARD jetzt mit einem absoluten Publikumsliebling als Mediator ins Hauptabendprogramm. Kein geringerer als der österreichische Tatortkommissar Harald Krassnitzer spielt den Mediator Paul Kemp.

In der Presserklärung des Kress Mediendienstes werden verschiedene Bereiche genannt, die vom Mediator in insgesamt 13 Folgen bearbeitet werden. Ein Täter-Opfer-Ausgleich kommt bisher nicht vor.

31. Mai 2010 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Weniger Täter-Opfer-Ausgleiche im Land Sachsen-Anhalt

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet am 25.05.2010

Die Möglichkeit zum Täter-Opfer-Ausgleich ist 2009 in Sachsen-Anhalt seltener genutzt worden als zuvor. Dieser bietet die Chance, auf freiwilliger Basis einen Konflikt außergerichtlich zu lösen. «Die Tendenz ist fallend. 2009 hatten wir 1137 Fälle, in den Jahren zuvor waren es immer mehr als 1300», sagte die stellvertretende Leiterin des Projekts beim Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe (LVSB), Melanie Kaulisch, der Nachrichtenagentur dpa. Einen Grund für den Rückgang könne sie aber nicht nennen. «Seitens der Staatsanwälte haben wir ausreichend Stütze.» Die meisten Fälle würden den Schlichtern von den Staatsanwaltschaften zugewiesen.
Laut Kaulisch arbeiten rund 20 professionelle Schlichter an 14 landesweiten Projektstandorten. Ziel ist eine von beiden Seiten akzeptierte Wiedergutmachung des Schadens, der durch eine Straftat entstanden ist. «Es gibt immer wieder Fälle, die scheitern, aber wir haben eine relativ gute Quote von rund drei Viertel», sagte Kaulisch. Der Täter-Opfer-Vergleich sorgt nach verschiedenen Taten dafür, dass die Interessen der Opfer gewahrt werden und Täter eine Wiedergutmachung leisten können.
«Am häufigsten sind Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Diebstahl und Betrug», sagte Kaulisch. Oft entschuldigen sich die Täter bei den Opfern - 2009 war das 708 Mal der Fall. «Relativ häufig gibt es eine Schadenersatzlösung.» Ausgemacht wurden im vergangenen Jahr bei 778 geschlichteten Fällen insgesamt gut 78 400 Euro Schadenersatz und 46 500 Euro Schmerzensgeld. 37 Mal wurden entwendete Dinge zurückgegeben. Oft erbringt der Täter laut Kaulisch eine Arbeitsleistung für Dritte.
Ein Täter-Opfer-Ausgleich besteht aus mindestens drei Treffen: Erst gibt es ein Einzelgespräch mit dem Täter, dann eines mit dem Opfer, wenn beide zustimmen, treffen sie begleitet vom Schlichter aufeinander. Allerdings ist das Verfahren noch immer nicht ausreichend bekannt, beklagte Kaulisch. «Viele Leute wissen gar nicht, dass die Möglichkeit eines Täter-Opfer-Ausgleichs besteht.»

18. Mai 2010 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Täter-Opfer-Ausgleich anders verstanden

Vier Jahre nach dem Release seines Debütalbums 'Schock fürs Leben', steht am 21. Mai der Release von JAW zweitem Studioalbum 'Täter-Opfer-Ausgleich' an. Laut der offiziellen Pressemitteilung handelt es sich auf dem Album um

den Versuch, erlittenen Schmerz, psychische Abgründe und erfahrene Ungerechtigkeit mit veräußerter Gegenjustiz auf einen Nullwert zu setzen und einer psychologisch unweigerlich gekoppelten Wut Raum zu verschaffen.

16. November 2009 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Auge um Auge, Zahn um Zahn - kein Freifahrschein für Racheengel

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Wer kennt ihn nicht, diesen Satz: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und die meisten Denken dabei an die Rechtfertigung von Rache und Gewalt. Dabei verhält es sich genau umgekehrt.

Nicht die willkürliche, unbegrenzte Rache, sondern das Gebot einer Verhältnismäßigkeit der Reaktion ist Essenz dieser Aussage.

Wikipedia meint dazu:

Übersetzt als Auge um Auge, oft zusammen mit Zahn um Zahn, wird das Teilzitat meist als Anweisung an das Opfer oder seine Vertreter aufgefasst, dem Täter Gleiches mit Gleichem „heimzuzahlen“ bzw. sein Vergehen zu sühnen („wie du mir, so ich dir“). Jedoch widerspricht der biblische Kontext dieser Auslegung.

Nach überwiegender rabbinischer und historisch-kritischer Auffassung verlangte die sogenannte Talionsformel (von lateinisch talio: Vergeltung) einen angemessenen Schadensersatz in allen Fällen von Körperverletzung vom Täter, um die im Alten Orient verbreitete Blutrache einzudämmen und durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe abzulösen.

Die Kornwestheimer Zeitung vom 6.11.2009 stellt einen Bezug zum Täter-Opfer-Ausgleich her. Wie man ergänzend auf der Website der Heidelberger Universität nachlesen kann, sind auch renommierte Zeitschriften nicht dagegen gefeit, diesen Irrtum weiter zu verbreiten.

09. Februar 2009 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Professionell mit der Öffentlichkeit kommunizieren

Der Vortrag (45 Minuten) von Sandra Leder macht deutlich, dass eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit eine notwendige Voraussetzung für den Dialog mit der Öffentlichkeit ist. Der Vortrag zeigt auf einfache und klare Weise Wege auf, wie die Zusammenarbeit mit den Medien gestaltet werden kann, und beschreibt die Perspektive und die Situation der Menschen, die im Medienbereich arbeiten. Dabei bleibt die Referentin immer ganz nah an der Realität des Täter-Opfer-Ausgleichs.

28. Oktober 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Täter-Opfer-Ausgleich im Kriminalfilm

In dem Fernsehfilm des ZDF Schlaflos aus der Serie "Der Kriminalist" wird der Täter-Opfer-Ausgleich geschildert und ist ein wesentlicher Bestandteil der Handlung. Auch wenn der Vermittler als einer der Hauptverdächtigen eine mehr als zwielichtige Rolle spielt und der Täter-Opfer-Ausgleich aus unerfindlichen Gründen gefilmt und den Polizisten zur Auswertung vorliegt, wird der TOA erstmalig im Rahmen eines Spielfilms einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Aus dem Inhalt:

Leonie Bergan war Opfer eines Verkehrsunfalls, den Robert zu verantworten hatte. Im Täter-Opfer-Ausgleich ist sie dem verschlossenen, jungen Mann persönlich begegnet.