Buchtipp

29. November 2010 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Perspektives on Restorative Justice - Prof. Howard Zehr in der Waage Hannover

Howard Zehr (*1944) ist Professor für Soziologie und Restorative Justice an der Eastern Mennonite University in Harrisonburg (Virginia, USA), der Begründer der Restorative Justice Bewegung und einer der Väter der Victim-Offender- Mediation/Reconcilion (Täter-Opfer-Ausgleich) Programme in den USA (z.B. Mediating the Victim-Offender Conflict 1980; Retributive Justice, Restorative Justice, 1985; Changing Lenses: A New Focus for Crime and Justice, 1990, The little book of restorative Justice 2002, auf deutsch gerade neu herausgegeben Fairsöhnt - Restaurative Gerechtigkeit 2010; Howard hat am Wochenende Hannover besucht, um einige gemeinsame Themen und Projekte zu besprechen. Am Montag Nachmittag, 22.11. lud die Waage besuche zu einem informellen Symposion über "Perspectives on Restorative Justice" ein. Für die Waage Hannover ist der Besuch von Howard Zehr eine große Ehre, für die Anwesenden war es eine einmalige Gelegenheit, ein Urgestein und nachhaltigen Motor der Restorative Justice Bewegung kennen zu lernen.

08. November 2010 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Das Wesen der Mediation?

Einmal im seinem Leben war der Hodja auch ein Richter. Zu dieser Zeit kam ein Mann zum Hodja und beschwerte sich bei ihm über jemanden. Nachdem er ihm sorgfältig zugehört hatte, sagte der Hodja zu ihm.

- Ja, du hast recht!

Dann trat die Person, über die sich der erste Mann beschwert hatte, herein und versuchte sich zu rechtfertigen. Der Hodja sagte dasselbe:

- Ja, du hast recht!

Seine Frau war über seine Antworten erstaunt und sagte zu ihm:

- Hodja, ich werde nicht klug aus dir. Der Mann, der sich beschwert hat, hat recht, aber der andere Mann hat auch recht, wie ist das möglich?

Aber der Hodja ließ sich nicht bewegen und sagte

- Ja, Liebste, du hast auch recht

Ouelle:
202 Witze von Nasreddin Hodja
Orient-Verlag, Istanbul

21. Oktober 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Entsteht Einsicht im Täter-Opfer-Ausgleich?

In Ihrem Buch Einsicht in Gewalt ist die Psychologin Svenja Taubner am Beispiel adoleszenter Gewaltstraftäter der Frage nachgegangen, ob im Täter-Opfer-Ausgleich Einsicht entsteht.

10. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Cornelia-Anita Jung - Der Täter-Opfer-Ausgleich als Weisung

Buchtipp:

Mit dem Ziel, dem Täter-Opfer-Ausgleich einen breiteren Anwendungsbereich zu verschaffen, wurde das Gesetz zur strafverfahrensrechtlichen Verankerung des Täter-Opfer-Ausgleichs vom 20.12.1999 erlassen. Dabei wurde das ernsthafte Bemühen des Beschuldigten, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen, in den Katalog der Auflagen und Weisungen des § 153a Abs. 1 S. 2 StPO aufgenommen.

08. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Füllen Sie Ihre Tage mit Leben und nicht Ihr Leben mit Tagen.

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Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte.

Ein sehr lesenswertes Buch: Richard David Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? - Eine philosophische Reise

05. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Christian Hilgartner - Chancen und Risiken strafrechtlicher Wiedergutmachung für die Verteidigung

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Die Abhandlung widmet sich einem gleichermaßen grundsätzliches wie aktuellen Thema. Das Strafrecht ändert sich: Wiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich haben seit etwa Mitte der 1980er Jahre, zunächst im Jugendstrafrecht – erprobt durch Modellprojekte – und später auch Eingang in die Rechtspraxis des Erwachsenenstrafrecht gefunden. Im Kontext des Verbrechensbekämpfungsgesetzes hat die Idee konstruktiver Tatverarbeitung 1994 durch Einfügung des § 46a StGB als materielle Kernnorm strafrechtlicher Wiedergutmachung normative Umsetzung erfahren. Die Rechtsinstitute Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung gewinnen seitdem an Bedeutung.