Buchtipp
Entsteht Einsicht im Täter-Opfer-Ausgleich?
In Ihrem Buch Einsicht in Gewalt ist die Psychologin Svenja Taubner am Beispiel adoleszenter Gewaltstraftäter der Frage nachgegangen, ob im Täter-Opfer-Ausgleich Einsicht entsteht.
Cornelia-Anita Jung - Der Täter-Opfer-Ausgleich als Weisung
Buchtipp:
Mit dem Ziel, dem Täter-Opfer-Ausgleich einen breiteren Anwendungsbereich zu verschaffen, wurde das Gesetz zur strafverfahrensrechtlichen Verankerung des Täter-Opfer-Ausgleichs vom 20.12.1999 erlassen. Dabei wurde das ernsthafte Bemühen des Beschuldigten, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen, in den Katalog der Auflagen und Weisungen des § 153a Abs. 1 S. 2 StPO aufgenommen.
Füllen Sie Ihre Tage mit Leben und nicht Ihr Leben mit Tagen.
Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte.
Ein sehr lesenswertes Buch: Richard David Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? - Eine philosophische Reise
Christian Hilgartner - Chancen und Risiken strafrechtlicher Wiedergutmachung für die Verteidigung
Die Abhandlung widmet sich einem gleichermaßen grundsätzliches wie aktuellen Thema. Das Strafrecht ändert sich: Wiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich haben seit etwa Mitte der 1980er Jahre, zunächst im Jugendstrafrecht – erprobt durch Modellprojekte – und später auch Eingang in die Rechtspraxis des Erwachsenenstrafrecht gefunden. Im Kontext des Verbrechensbekämpfungsgesetzes hat die Idee konstruktiver Tatverarbeitung 1994 durch Einfügung des § 46a StGB als materielle Kernnorm strafrechtlicher Wiedergutmachung normative Umsetzung erfahren. Die Rechtsinstitute Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung gewinnen seitdem an Bedeutung.