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02. Oktober 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Expertenseminar zur Abschaffung der Todesstrafe in Taiwan am 6. und 7.11.2008

Das deutsche auswärtige Amt plant ein Expertenseminar zur Abschaffung der Todesstrafe in Taiwan am 6. und 7.11.2008 in Taipei. Das Seminar selbst wird von der taiwanischen Alliance to End the Death Penalty (TAEDP) durchgeführt, dabei erfolgt die deutsche Unterstützung logistisch und finanziell.

Da in Taiwan besonders die Opfer sich für eine harte Bestrafung einsetzen, sollen bei diesem Seminar auch Modelle der Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung vorgestellt und diskutiert werden.

Mehr Informationen zur Situation in Taiwan finden Sie in der Broschüre im Anhang The Death Penalty in Taiwan:Towards Abolition?

26. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Tage der Mediation in Burgas (Bulgarien)

Zur Zeit findet in Burgas unter großer Beachtung der Medien eine zweitägige Konferenz unter dem Titel 'Tage der Mediation' statt. Diese Tagung wird von der bulgarischen Mediatorenvereinigung und der deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit durchgeführt.

Die Mediation in Strafsachen wird dabei in einem eigenen Schwerpunkt behandelt.

In Bulgarien gibt es über 400 auf einer Liste des Justizministeriums eingetragene Mediatoren, die aus allen Berufgruppen (vorwiegend Rechtsanwälte) kommen und die eine Ausbildung von ca.60 Stunden absolviert haben.

23. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Standards im Bereich häuslicher Gewalt

Gestern trafen sich auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft "Täter-Opfer-Ausgleich" (BAG-TOA) 15 Leute in der Waage Hannover zur Weiterentwicklung der TOA-Standards im häuslichen Bereich und haben die Version 2004 überarbeitet. Ein erneutes Treffen ist für den 19.01.09 geplant, an dem die Standards mit neuen Punkten ergänzt werden sollen. Es soll speziell auf die Problematik von Stalking, Eltern/Kind-Konflikte u.a. eingegangen werden.

22. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Presseerklärung des Hessischen Justizministers

Hessischer Justizminister Jürgen Banzer: „Die Sichtweise des anderen verstehen ist der
erste Schritt der Aussöhnung. Die Konfrontation mit dem Geschädigten soll bei dem Täter
Veränderungen anregen und die Auseinandersetzung mit der Tat fördern.“

19. September 2008 (Boris Jarosch)

Journalistenpreis

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Das Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz hat in Kooperation mit dem Deutschen Journalisten-Verband,Landesverband Rheinland-Pfalz und dem Ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz, Fachgruppe Medien einen Journalisten-Preis 2009 ausgeschrieben:

Zwischen Vermarktung und Vernehmung
Hürden und Hilfen für Opfer im Strafverfahren

14. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Wiedergutmachung im Gericht - Kein Täter-Opfer-Ausgleich nach Bundesweiten Standards

Die Mitteldeutsche Zeitung vom 28.08.2008 berichtet in dem Artikel Nach dubiosem Auto-Deal zur Kasse gebeten:

Mit einer Art Täter-Opfer-Ausgleich ist am Donnerstag im Sangerhäuser Amtsgericht ein Betrugsprozess um einen Autokauf zu Ende gegangen. Bezahlt der 25-jährige Angeklagte einen Teil des Schadens sowie 300 Euro an den Kinderschutzbund, werden die Akten in einem halben Jahr endgültig geschlossen...

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Gerichte sich zunehmend auch für eine Wiedergutmachung gegenüber den Geschädigten durchringen können. Mit einem Täter-Opfer-Ausgleich, der den Standards seriöser Vermittlung entspricht, hat das nichts zu tun.

14. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Täter-Opfer-Ausgleich verspricht größten Erfolg

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Forscher der Universitäten Münster und Bielefeld haben eine bislang in Deutschland einmalige "Verlaufsuntersuchung" zur Jugendkriminalität erstellt. Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, wurden 3400 Jugendlichen aus Duisburg sechs Jahre lang zur Entstehung und zum Verlauf von Jugendkriminalität befragt.

12. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Sind Gustavs Radbruchs Ideen zeitgemäß?

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Radbruch wollte die Vergeltungsstrafe abschaffen und durch eine Besserungsstrafe ersetzen. Er war deshalb gegen die Todesstrafe und das Zuchthaus. Die Resozialisierung wurde neben der Sicherung zum Hauptziel der Strafe erklärt. In der Weimarer Republik wurde der Entwurf nur eingeschränkt umgesetzt, er gewann dann aber für die Strafrechtsentwicklung der jungen Bundesrepublik an Bedeutung.Eine dritte Minister-Berufung lehnte Radbruch ab.

So ein Auszug aus Krimpedia.

10. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Cornelia-Anita Jung - Der Täter-Opfer-Ausgleich als Weisung

Buchtipp:

Mit dem Ziel, dem Täter-Opfer-Ausgleich einen breiteren Anwendungsbereich zu verschaffen, wurde das Gesetz zur strafverfahrensrechtlichen Verankerung des Täter-Opfer-Ausgleichs vom 20.12.1999 erlassen. Dabei wurde das ernsthafte Bemühen des Beschuldigten, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen, in den Katalog der Auflagen und Weisungen des § 153a Abs. 1 S. 2 StPO aufgenommen.

08. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)

Neuer TOA-Flyer in Sachsen-Anhalt

Das Landesjustizministerium von Sachsen-Anhalt hat seinen Flyer zum Täter-Opfer-Ausgleich überarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Erfreulich: Auch die Möglichkeit der Betroffenen Opfer und Täter einen Ausgleich einzuleiten, wird ausdrücklich erwähnt.

Schade: Die unterschiedliche Schreibweise "Täter-Opfer-Ausgleich" und "Täter-Opferausgleich" in ein und demselben Flyer trägt nicht zur Klarheit bei.