Täter-Opfer-Ausgleich verspricht größten Erfolg
14. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)
Forscher der Universitäten Münster und Bielefeld haben eine bislang in Deutschland einmalige "Verlaufsuntersuchung" zur Jugendkriminalität erstellt. Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, wurden 3400 Jugendlichen aus Duisburg sechs Jahre lang zur Entstehung und zum Verlauf von Jugendkriminalität befragt.
Um Gewalt zu verhindern, empfehlen die Forscher, sich nicht auf harte Strafen zu beschränken. Nötig sei vielmehr eine Kombination aus "zurückhaltender Sanktionierung", einem Täter-Opfer-Ausgleich und dem "Ausbau tragfähiger sozialer und beruflicher Bindungen".
WAZ vom 10.09.2008
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