Sind Gustavs Radbruchs Ideen zeitgemäß?

12. September 2008 (Tatausgleich und Konsens e.V.)
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Radbruch wollte die Vergeltungsstrafe abschaffen und durch eine Besserungsstrafe ersetzen. Er war deshalb gegen die Todesstrafe und das Zuchthaus. Die Resozialisierung wurde neben der Sicherung zum Hauptziel der Strafe erklärt. In der Weimarer Republik wurde der Entwurf nur eingeschränkt umgesetzt, er gewann dann aber für die Strafrechtsentwicklung der jungen Bundesrepublik an Bedeutung.Eine dritte Minister-Berufung lehnte Radbruch ab.

So ein Auszug aus Krimpedia.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Täter-Opfer-Ausgleich plant im Januar 2009 in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Eberst-Stiftung in Berlin eine Tagung, welche der Frage nachgeht, ob nicht der Täter-Opfer-Ausgleich eine konsequnete und konkrete Weiterentwicklung der Radbruchschen Ideen darstellt. Renomierte Referenten -auch im internationelen Kontext -sind vorgesehen.